Jan-Wellem-Brunnen Jan-Wellem-Brunnen Jan-Wellem-Brunnen
 

Der Förderkreis Jan-Wellem-Brunnen e.V. mit dem Bürger-Verein Düsseldorf - Grafenberg e.V. und dem Kulturkreis Gerresheim, Grafenberg und Hubbelrath feiern den 350. Geburtstag unseres Kurfürsten Johann Wilhelm II (Jan Wellem genannt) im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Jan-Wellem-Jahres 2008.

 

Programm Juni 2008

18. bis 20. Juni 2008

  • ab 14 Uhr Proben zu "Isch bin Isch"

21. Juni 2008 "Tag der Kinder"

  • Ab 11 Uhr Beitrag der Carl-Sonnenschein-Grundschule - Ein musikalischer Lebenslauf -Tanz

  • Im Anschluss ab ca. 12 Uhr Beitrag der Kindertagestagesstätte St. Ursula  „Mitmachtisch“

  • Im Anschluss ab 14 Uhr Beitrag der Gutenberg Grundschule

  • Danach Pause ca. 2 Stunden

  • Generalprobe des Theaters des Görres-Gymnasiums „Isch bin Isch“ Eigenproduktion nach „Apocolokyntosis“  („Die Verkürbissung des Kaisers Claudius“) von Seneca

22. Juni 2008

  • Ab 16 Uhr Chöre singen am Jan Wellem Brunnen:

    • Erwachsenen Kirchenchor St. Ursula,

    • Tausendfüßler- Kinderchor St. Ursula

  •  Ab 17 Uhr Theater des Görres-Gymnasiums „Isch bin Isch“ Eigenproduktion nach „Apocolokyntosis“  („Die Verkürbissung des Kaisers Claudius“) von Seneca

siehe auch unter dem Menüpunkt Künstler Information

Bericht zu den Veranstaltungen siehe unten.

Programm August 2008

22. August 2008

  • Ab 19 Uhr im großen Saal der Seniorenresidenz

    Autorenlesung mit musikalischem Rahmen und Bild-Beiträgen

    • Otto Vowinckel: „NO-YOU-BE-LÄ-UM“

    • Alla Pfeffer: „…noch so ein alter Knacker“

    • Wolfgang Cziesla: Burleske: „Der Kurfürst und sein Hofnarr“

    • Ina-Maria von Ettingshausen „Kunstsinnig für die aufblühend’ Düsseldorf Stadt“:

    • Anna Maria Luisa Medici

    • Harald K. Hülsmann: „Prosaminiaturen und Lyrik“

    • Musik: duo transparenz

    • Burkhardt Schuchadt, Saxophon

    • Karsten Greth, Flöte

    • Moderation: Alla Pfeffer

siehe auch unter dem Menüpunkt Künstler Information

Bericht zu den Veranstaltungen siehe unten.

23. August 2008

  • Ab 16 Uhr im großen Saal der Seniorenresidenz, Ernst-Poensgen Allee 1 der Vortrag mit dem Thema:" Jan Wellem, ein Jungbrunnen für Düsseldorf" gehalten von Dr. Otto Wirtz, OStD, Schulleiter des Städt. Görresgymnasiums

 
  Veranstaltungen im Jan-Wellem Jahr 2008  
     
  Artikel in der NRZ vom Montag, 25. August 2008  
     
  Personen und Profile - Noch so ein alter Knacker  
     
 
Hat er uns heute noch etwas zu sagen, dieser Kurfürst Jan-Wellem, der sich zu Lebenszeiten schon sein Denkmal setzen ließ? Wenn ja, was lernen wir von Ihm? Fünf Düsseldorfer Schriftsteller setzen sich mit diesen Fragen in kleinen Erzählungen, Betrachtungen und Gedichten auseinander und kamen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Bei einem literarischen Treff in Grafenberg amüsierten, unterhielten und verblüfften sie mit ihren unveröffentlichten Werken ein großes Publikum. Eingeladen hatte der Förderkreis Jan-Wellem-Brunnen.

Lernen von Jan Wellem?
  Er habe Jan-Wellems 350. Geburtstag wohlwollend zur Kenntnis genommen, begann Schriftsteller Udo Vowinckel, um sich dann kritisch mit dem "Grundbedürfnis des Menschen nach Jubiläen" auseinander zu setzen und augenzwinkernd so Welt bewegendes wie Jan-Wellem-Pralinen und namensgleiche Zigarillos aufs Korn zu nehmen. Fazit: Jubiläen sind nützlich für alle, die damit werben.
Alle Pfeffer verlegte eine aktuelle Jan-Wellem-Begegnung in eine Schulklasse von heute mit einem großem Anteil an ausländischen Kindern, die mit dem verehrten Kurfürst überhaupt nichts am Hut haben. Motto: "Noch so ein alter Knacker".
Wolfgang Ciesla beschrieb eine witzige
  Verschwörung am Düsseldorfer Hofe, und Ina-Maria von Ettingshausen widmete sich Jan-Wellems Gemahlin. die als toskanische Prinzessin nach Düsseldorf kam und ihre Heimat erst 26 Jahre später als Witwe wieder sah. Zeitgemäß: Ein Aussöhnungsgespräch zwischen Mutter und Tochter.
Mit Prosa-Miniaturen zum Thema Wasser schloss Harald K. Hülsmann den Reigen. Nicht ohne Hintersinn. Denn fleißig sprudelte nebenan der durch Bürger restaurierte Jan-Wellem-Brunnen. Hier ließ der Kurfürst damals frisches Quellwasser mit vermeintlich heilender Wirkung täglich ins Schloss bringen.
Es ist trotzdem nur 58 Jahre alt geworden. "Also haben wir in acht Jahren das nächste Jubiläum", resümierte Vowinckel. (ups)
 
         
 
     
  Unser Program im Juni:  
     
       

Die Götter in Grafenberg

Am Wochenende (21/22.06.08) trafen sich Volk und Adel der Residenzstadt Düsseldorf, um dem Kurfürsten -mit Cosenamen Jan-Wellem- zum Geburtstag zu huldigen.

Der Förderkreis Jan-Wellem.Brunnen e.V, der Bürgerverein- Düsseldorf-Grafenberg.e.V und der Kulturkreis Gerresheim, Grafenberg und Hubbelrath e.V. hatten zur 350. Geburtstagsfeier unseres Mäzenaten und Regenten eingeladen. Gäste aus dem Umfeld von Grafenverg und Vertreter aus Politik und Kultur waren gekommen. Der Samstag begann mit Beiträgen der umliegenden Grundschulen Carl-Sonnenschein und Gutenberg mit musikalischen- und Mitmachbeiträgen. Die Aufführungen der Kleinen als „Sackfigur“ oder „cheerleader“ begeisterten alle Anwesenden. Natürlich wurde auch viel gebastelt und gespielt am „Tag der Kinder“. Während der erste Tag eher familiär ablief, war der Sonntag ein Fest für die Stadt. Er wurde eröffnet mit dem Kirchen- und Kinder-Chor der Gemeinde St. Ursula in Grafenberg. Nicht nur der Vortrag war gefragt, nein auch das Mitmachen stand auf dem Plan. Mitsingen hieß es, als im Anschluss als Zugabe die Bewohner der nachbarschaftlichen Seniorenreidenz alle, tastsächlich alle Strophen das Brunnenlied vor der Tore auswendig durchsingen konnten. Höhepunkt war die Aufführung der Theater...- klasse des Görres-Gymnasiums mit der Eigenproduktion „Isch bin Isch“, das die Vergangenheit in die Gegenwart repliziert. Die Vergöttlichung des Kaisers Claudius und Aufnahme in den Himmel scheitert an den Formalitäten. Hervorragend die Beobachtung und Darstellung der  juris prudenz, wie sie trotz Wortverdrehungen zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommt. Der anwesende Regierungspräsident wird sicherlich seiner Referatsleiterin am Montag von den Erfolgen der NRW-Schulpolitik berichten können. Es waren halt doch die Götter, die über der Veranstaltung ihre schützende Hand hielten, als erst nach dem Ende der Veranstaltung der Regen einsetzte. Den Göttern sei Dank.

   
     
 
                 
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Kleiner Saal zu klein 

„Blick auf den Jan-Wellem-Brunnen bei Abendlicht“ war das Konzept einer Autorenlesung, die unter der Regie von Frau Alla Pfeffer im kleinen Saal der Seniorenresidenz, Ernst-Poensgen-Allee veranstaltet wurde.  Fünf Autoren der unterschiedlichsten Couleur hatten sich Gedanken zum 350. Geburtstag des Kurfürsten gemacht und zur Premiäre mitgebracht. Otto Vowinckel machte den Anfang und sich Gedanken wie und ob ein Jubiläum zu feiern sei, wollte sich aber weder auf ein NO noch auf ein klares JAWOLL festfestlegen lassen. Die Burleske über den Hoffnarr von Wolfgang Cziesla dagegen war der äußerst erheiternde Beitrag, unterlegt mit kleinen Spitzfindigkeiten auf heutige Regenten. Auch Alla Pfeffer verstand es den Förderkreis geschickt in ihre Geschichte der Lehrerrin Lisa einzubinden. Nach der Pause stellte Ina-Maria von Ettingshausen ihre Bildergalerie über die toskanische Ehefrau unseres Kurfürsten vor. Den Schlusspunkt setzte Harald.K.Hülsmann mit Kurzprosa zum Thema Wasser, um den Kreis zum Brunnen zu schließen. Umrahmt wurde die Dichterlesung vom duotranzparenz mit Musik aus dem Barock, aber auch modernen Tönen, die für Saxophon und Flöte geschrieben wurden.

Circa 70 Gäste quetschten sich in den zu kleinen Veranstaltungsraum. Der Eintritt war frei, jedoch konnte der Förderkreis großzügige Spenden entgegennehmen.

Der Förderkreis Jan-Wellem Brunnen e.V. hatte aus Anlass der Geburtstagsfeierlichkeiten unseres berühmtesten Regenten die Idee zu dieser Veranstaltung, der, wie unser verstorbenen OB Erwin, zu dieser Quelle eine enge Bindung hatte. Gleichzeitig sollte das Denkmal, dessen Restaurierung noch nicht abgeschlossen ist, den Bürgern bekannt gemacht und Spendengelder eingesamelt werden.

Hinter die Schlossmauern geschaut

Am Samstag-Nachmittag las Dr. Otto Wirtz aus seinem Buch über Johann-Wilhelm von der Pflalz, Jülich und Berg. Bekannt sind die humorvollen Sagen und spendablen,volksnahen Seiten unseres Kürfürsten. Von der ständigen Finanznot, der Leichtgläubigkeit gegenüber Quacksalbern und Scharlatanen aber auch der Prunksucht damaliger Zeit im Nacheifern des Sonnenkönigs von Frankreich und über die schon zu jener Zeit ungeliebten Kölner liest man wenig. Herr Dr. Wirtz unterbrach seine Vor-„lesung“ mit diesen Hintergrundinformationen, so dass sich für seine Zuhörer ein rundes Bild der damaligen Gesellschaft ergab. Auch bei dieser Veranstaltung war der Saal gut gefüllt, ebenso wie der Spenden-Krug des Förderkreises.

 
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