Jan-Wellem-Brunnen Jan-Wellem-Brunnen Jan-Wellem-Brunnen
Efeu

Was 1998 noch „verschütt“ und vergessen war, wurde schrittweise von beherzten Bürgern, Sponsoren und Institutionen denkmalgerecht rekonstruiert.

Das historische Brunnendenkmal
erwacht aus dem Dornröschenschlaf.

Instandsetzung
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Instandsetzung
Instandsetzung
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Instandsetzung

Die schrittweise Wiederinstandsetzung
des Jan-Wellem-Brunnens.

1999 stieß man bei Bauarbeiten auf die Reste des historischen Brunnenbeckens.

Der Träger der Seniorenresidenz Grafenberger Wald ließ die stark ramponierte Fassadenmauer und das nur noch teilweise erhaltene, barocke Becken denkmalgerecht wieder instand setzen.

2000 wurde der Förderkreis Jan-Wellem-Brunnen e.V. gegründet.

Sein vorrangiges Ziel (siehe Satzung) war und ist es, das Brunnendenkmal als Teil des Weyhe-Parkforsts unter den Auflagen des Denkmalschutzes vollständig und authentisch wieder entstehen zu lassen.
Voraussetzung dafür waren bislang unbeachtet gebliebene Original-Dokumente, die der Förderkreis in den Archiven aufgefunden und für die Wiederinstandsetzung ausgewertet hat.

Wertvolle Unterstützung kam vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege, dem städtischen Denkmalamt, dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, den Grafenberger und Gerresheimer Bürgervereinen mit dem Kulturkreis...
...nicht zuletzt half das großherzige Engagement vieler Düsseldorfer Bürger, Firmen und Institutionen, die Instandsetzungsarbeiten zu finanzieren. Besonderer Dank geht hierbei auch an die Nordrhein-Westfalen-Stiftung.

Nach den Vermessungsarbeiten wurden die fehlenden Natursteinpfeiler ergänzt, die Brunnenkaskade rekonstruiert, eine Wasserpumpe mit Versorgungsleitungen installiert und Beete wie Wege nach alten Plänen wieder angelegt.

Adolph v. Vagedes hatte einen Lanzenzaun aus Eichenholz mit handgeschmiedeten Lanzenspitzen vorgesehen. Fachkundige Handwerker, die mit alten Techniken noch vertraut sind, haben den Zaun originalgetreu instand gesetzt. Ein authentischer Ausführungsplan des Bauconducteurs Walger aus dem Jahre 1818 diente als Vorlage.

Nach dem Abschluss wesentlicher Bauphasen wurde 2005 der Jan-Wellem-Brunnen erstmals den Düsseldorfer Bürgern vorgestellt – im Rahmen eines heiteren Sommerfestes.
Ein Musikertrio in historischen Kostümen spielten Barockmusik vom Hofe:
Corellis concerti grossi, deren letzter Satz Arcangelo Corelli unserem Kurfürsten Jan Wellem gewidmet hat.

Das historisches Brunnendenkmal bildet eine untrennbare Einheit mit dem von Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe geschaffenen Grafenberger Parkforst, der im Rahmen eines Parkpflegewerks wieder behutsam seiner ursprünglichen Gestaltung zugeführt werden soll. Neben der vollständigen Wiederinstandsetzung und der Erhaltung des Denkmals, zählt dies zu den ehrgeizigen Zielen des Förderkreises.
Wir sind, neben dem guten Willen der Behörden, weiter auf die Sympathien der Bürger und ihre Unterstützung angewiesen.

Heute kann das Brunnendenkmal wieder in ursprünglicher Schönheit erlebt werden. Genießen Sie den beschaulichen Charme des Jan-Wellem-Brunnens – und freuen Sie sich auf kleine, kulturelle Veranstaltungen in der Brunnen-Runde!

 
 

Die aktuellen Arbeiten am Brunnen

– In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt und dem Forstamt wurde zu einem Ortstermin die Vorstellung einer neuen Bepflanzung oberhalb der Brunnenfassade entwickelt. Man entschied sich dafür, einen harmonischen Übergang zum Wald zu schaffen. Aus Sicherheitsgründen müssen einige Bäume aus dem Steilhang entfernt werden. Ein Antrag ist gestellt.

– Der verunstaltete Fußboden der Brunnengrotte wird demnächst von Archäologen abgetragen, danach fachmännisch mit Kies aufgefüllt und mit Steinplatten verlegt.

– Vorbereitungen für kulturelle Veranstaltungen werden getroffen: notwendige Elektro-Anschlüsse, Beleuchtung im Brunnenbecken und in der Grotte werden installiert, Organisatoren und Öffentlichkeitsarbeiter sind aktiv, etc.

– Geeignete Strahler zur abendlichen Fassadenbeleuchtung werden in nächster Zeit angeschlossen.

 
 

Wichtige weitere Vorhaben

Die Umsetzung der anstehenden Aufgaben zur vollkommenen Wiedererstellung der historischen Anlage sowie die Lösungen offensichtlicher Probleme sollten schnell angepackt werden. Mit dem Jan-Wellem-Jahr 2008 und den Veranstaltungen gewinnt der Jan-Wellem-Brunnen in der Öffentlichkeit zusehends an Bedeutung.
Tat- und finanzkräftige Mithilfe für die Realisierung der weiteren Schritte ist willkommen!

– Gestaltung, Finanzierung und Realisierung der Gittertore vor die beiden Eingänge zur Quellgrotte.

– Putz und Mauerwerk der Fassadenmauer brauchen dringend eine Zink- oder Kupferblech-Abdeckung um weitere Wasserschäden abzuwenden.

– Vorplatzsanierung. Voraussetzung dafür ist es, eine vernünftiges Parkangebot für Besucher des Brunnens, der Seniorenresidenz und der Waldspaziergänger zu schaffen. (Ideen dafür sollten mit den Behörden zügig diskutiert und umgesetzt werden)

– Beschilderung und Informationstafeln fehlen nach wie vor.

 
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